| An der Beisetzungsstelle angekommen, spricht der Kapitän ein paar Worte des Abschieds und übergibt nach seemännischem Brauch die Urne dem Meer.
Die Angehörigen treten nun an die Reling und werfen nach altem Ritual der Urne noch einen letzten Blumengruß nach. Dann glast die Schiffsglocke acht mal: Dieses Zeichen hat für den Seemann eine klare Bedeutung. Seine Wache ist zu Ende, die neue Wache zieht auf.
Auf Ihren persönlichen Wunsch kann z.B. auch der Pastor aus dem Heimatort eine Andacht an Bord halten. Falls der/die Verstorbene nicht der Kirche angehörte, bitten wir einen Redner, in Ihrem Auftrag eine Trauerrede an Bord des Schiffes zu halten.
Gern umrahmen wir die Zeremonie mit der Musik einer von Ihnen mitgebrachten Kassette oder CD. Der Kapitän des Schiffes ermittelt dann die Position der Urnenversenkung und macht eine Eintragung in das Schiffstagebuch. Sie erhalten später einen Auszug aus dem Schiffstagebuch von der DSBG.
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